25.6. - 30.6. 2002 im projekttheaterSTUDIO, Wien

Als im Rahmen der Ausstellung "blue notes & quiet lines" im BA-CA Kunstforum Wien und beim Salzburger Jazzherbst die Bilderwelt österreichischer Jazzmusiker mit den Klangvorstellungen heimischer Maler konfrontiert wurde, entstand aus dem Bedürfnis der beteiligten Künstler, die entschlafene Tradition des kunst- und genreübergreifenden Miteinanders zu erwecken, die Idee einer "sessionhaften" Präsentation neuer Hör-Bilder und Seh-Klänge.
Mit Unterstützung von Thomastik-Infeld und Jazzfest Wien stellten arrivierte Jazzmusiker ihre kaum bekannten Bilder in den Kontext zu Arbeiten Bildender KünstlerInnen der Bereiche Fotografie, Installation, Skulptur und Textilkunst. Dabei wurden Arbeiten von Peter Brunner, Viktor Grandits, Franz Hautzinger, Gerhard Herrmann, Christine Jones, Rolf Laven, Walter Malli, Erich Novoszel, Niki Similache, Helene Waldner, Elisabeth Weissensteiner, Adam Wiener, Lisi Misera und Jürgen Schiefer gezeigt.
An sechs Abenden konzertierten Café Drechsler, Wolfgang Muthspiel, Oskar Aichinger, Karl Ratzer, Walter Malli und Christine Jones und gaben der Schau ihre Entsprechung.

Im projekttheaterSTUDIO hat die Initiative der Künstlergruppe eine geeignete Plattform gefunden, gilt doch die off-bühne der Theaterleiterin Eva Brenner als die impulsgebende Anlaufstelle für einen interdisziplinären Kunstaustausch in Wien.